Warum Business Health?

Die Förderung der Mitarbeitergesundheit und des Unternehmenserfolgs sind zwei Seiten derselben Medaille

Zukünftige Herausforderungen

Vor dem Hintergrund des demographischen Wandels erlangt ein solches betriebliches Gesundheitsmanagement strategische Bedeutung. Nur wenn es gelingt, ältere Mitarbeiter auch über die bisherige Altersgrenze von 65 Jahren hinaus gesund und arbeitsfähig zu erhalten, werden genügend Personalressourcen zur Verfügung stehen, um den Betriebserfolg zu sichern. Die psychovegetative Gesunderhaltung einer immer älteren Belegschaft wird allein schon im Hinblick auf die Entwicklung von Krankheitskosten auch gesamtgesellschaftlich eine wachsende Bedeutung zukommen. Unterhielten im Jahre 2000 noch 3,7 Arbeitsfähige eine Person über 65, werden nach seriöser Hochrechnung im Jahre 2050 nur noch 1,6 Arbeitsfähige einer Person über 65 gegenüberstehen.

Aus der Veränderung der Altersstruktur der Belegschaft ergeben sich zwei besondere Herausforderungen für die Zukunft:

  • Zum einen erkranken ältere Mitarbeiter nicht häufiger als Jüngere, fallen aber bei Erkrankungen mit dreimal längerer Krankheitsdauer aus. Ziel von verhältnis- wie verhaltenspräventiven Maßnahmen in den Unternehmen muss es daher sein, Ausfallzeiten durch Erkrankung gerade bei den älteren Mitarbeitern deutlich zu senken und sie nachhaltig fit und leistungsfähig zu erhalten.
  • Zum anderen werden junge Mitarbeiter angesichts des Rückgangs der Geburtenzahlen am Arbeitsmarkt nicht ausreichend zur Verfügung stehen. Das bedeutet jüngere qualifizierte Arbeitnehmer werden sich viel mehr als bisher ihren Arbeitgeber nach persönlichen Prämissen auswählen können. Und hier spielen Themen wie Gesundheit, Work-Life-Balance, Lifestyle oder auch Vereinbarkeit von Familie und Beruf  bei jungen Arbeitnehmern eine immer wichtigere Rolle.

Unternehmen, die sich frühzeitig im Rahmen eines betrieblichen Gesundheitsmanagements mit  diesen Veränderungen auseinandersetzen und sie als Chance verstehen, werden in Zukunft sowohl vermehrt vom Erfahrungsschatz motivierter, älterer Arbeitnehmer profitieren als auch im prognostizierten „war for talents“ der attraktivere Arbeitgeber sein.

Psychovegetative Gesundheitsansätze

Mit Programmen, die zu einer Verbesserung der psychovegetativen Gesundheit führt, wird stets nachweislich eine niedrige Fehlrate stabilisiert und eine hohe gesenkt.

Der Hauptansatz liegt dabei in einem modernen Verständnis von Stress. Alle Studien, die gesundheitliche Zusammenhänge in modernen Unternehmen erforschen, zeigen, dass dieses Ziel vor allem durch folgende Faktoren erreicht wird:

  • Fähigkeit zur positiven Motivation,
  • Anerkennung im Leistungszusammenhang moderner Erwerbsarbeit,
  • verantwortungsvolles gesundheitliches Selbstmanagement besonders im Hinblick auf Regenerationsfähigkeit,
  • partnerschaftlicher Umgang,
  • Möglichkeit eigene Fähigkeiten zu realisieren, diese hezielt einzusetzen und dabei autonom handeln zu können,
  • dem Wunsch nach Zugehörigkeit,
  • Möglichkeit zur regelmäßigen körperlichen Bewegung.